Team-Chronologie

wie alles begann...


1992

Ein Auftakt nach Maß für das neu gegründete Radsport-Leistungsmodell: Bei der Österreichischen Meisterschaft im Mannschaftszeitfahren am 2. Mai 1992 in Gänserndorf errangen Andrea Koschier und Birgit Hausmann auf Anhieb den Österreichischen Meistertitel. Bereits drei Wochen später folgte ein erster Höhepunkt in der Vereinsgeschichte: Andrea Koschier und Birgit Hausmann ersprinteten am 23. Mai 1992 im oberösterreichischen St. Florian den im österreichischen Frauen-Radsport bisher einzigen Doppelsieg bei Staatsmeisterschaften im Straßenrennen. Logische Konsequenz dieser und vieler weiter Erfolge in unserem Gründungsjahr war der 1. Rang in der ÖRV-Mannschaftswertung.

1993

Erstmals profilierte sich unser Team am 10. Juli 1993 als Veranstalter eines Radsport-Großereignisses: Beim 1. Frohnleitener Radkriterium ersprintete sich die Lokalmatadorin Birgit Hausmann. Christiane Koschier den zweiten Rang im Frauenrennen.
Wenngleich unsere Damen im Jahr 1993 ausnahmsweise (dieses "Missgeschick" wiederholte sich nur mehr 1999) keinen Österreichischen Meistertitel feiern durften, erkämpfte Doris Barg am 15. Mai 1993 in Steyregg bei den Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren immerhin die Bronzemedaille, bevor sie bei den Österreichischen Meisterschaften im Paarzeitfahren gemeinsam mit Michaela Brunngraber österreichische Vizemeisterin wurde.
Bei der Wahl der besten österreichischen Radsportlerinnen belegte das ÖRV-Vierer-Mannschaftszeitfahr-Nationalteam mit unseren Fahrerinnen Doris Barg, Ingrid Dullnig und Birgit Hausmann schließlich den verdienten ersten Platz.

1994

Auf internationaler wie auch auf nationaler Ebene konnte das Wiesbauer-Team im Jahr
1994 mehrere eindrucksvolle Ergebnisse verbuchen:
Herausragend waren dabei drei Etappensiege und der Gesamtsieg der späteren Weltranglisten-Ersten Hanka Kupfernagel bei der Tour de Styrie (später: Interreg-Dreiländer-Rundfahrt); zum beeindruckenden Mannschaftsergebnis trug auch das sensationelle internationale Comeback von Brigitte Krebs bei, die als beste Österreicherin den vierten Gesamtrang belegte.
Großen Respekt erkämpften sich unsere Damen (Doris Barg, Ingrid Dullnig, Brigitte Krebs, Christiane Koschier) bei den Staatsmeisterschaften im Vierer-Mannschaftszeitfahren in Stallhofen, wo sie überraschend auch einige Männer-Teams hinter sich ließen.

Ihren ersten Österr. Meistertitel eroberte Ingrid Dullnig gemeinsam mit Brigitte Krebs am 28. Mai 1994 in Gänserndorf, wo Doris Barg gemeinsam mit Theresia Berger-Schauer die Bronzemedaille holte. Zum "Drüberstreuen" wurde Brigitte außerdem Vizemeisterin im Einzelzeitfahren (5. Ingrid Dullnig) und am Berg (5. Doris Barg).
Beeindruckend war das Ergebnis beim heimischen ÖRV-Cuprennen in Frohnleiten: Christiane Koschier siegte vor Ingrid Dullnig; Brigitte Krebs und Doris Barg belegten die Ränge vier und fünf.

Die überlegene mannschaftliche Stärke spiegelte sich schließlich auch in der ÖRV-Teamwertung wieder, die das Wiesbauer-Team diesmal mit Rekordvorsprung gewann.

1995

Wieder ein Doppelsieg des Wiesbauer-Teams bei Österreichischen Meisterschaften: Am 23. Juli 1995 verteidigten Ingrid Dullnig und Brigitte Krebs in Leibnitz ihren Vorjahrestitel im Paarzeitfahren vor Doris Barg und Doris Posch.
Zur Medaillenhamsterin entwickelte sich Brigitte Krebs, die am 14. Mai 1995 in Linz bei den Straßen-Staatsmeisterschaften den zweiten und tags darauf in Birkfeld bei den Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren vor Doris Barg den dritten Rang belegte, bevor sie sich am 3. September 1995 in Judenburg noch eine Bronzemedaille im Bergfahren holte.
Auf dem mittlerweile berüchtigten Frohnleitner Kopfsteinpflaster-Kurs gab sich Ingrid Dullnig bei unserem Heimrennen als Zweite nur der Giro-Etappensiegerin Tanja Klein geschlagen. Bei den Männern siegte vor einer sensationellen Zuschauerkulisse Profi Josef Lontscharitsch vor Militärweltmeister Franz Stocher und Alois Pfleger.

Die Ränge eins, drei und fünf in der ÖRV-Einzel-Jahreswertung führten auch 1995 zu einem überlegenen Sieg in der ÖRV-Teamwertung. Nach teilweise sehr guten internationalen Ergebnissen bei der Friedensfahrt, beim GP Presov und bei der Vuelta de Mallorca nahmen Brigitte Krebs und Ingrid Dullnig erstmals eine der großen Landesrundfahrten in Angriff. Den 18. Giro d'Italia Femminile beendeten Brigitte und Ingrid schließlich inmitten der Weltspitze auf den Gesamträngen 41 und 53.
Mit einer ähnlich guten Leistung wie bereits 1994 konnte Brigitte Krebs bei der Tour de Styrie überzeugen, bei der sie in der Endwertung auf Platz 6 rangierte.

1996

Zum dritten Mal in Folge triumphierten Ingrid Dullnig und Brigitte Krebs am 14. September 1996 in Breitenau bei der Österreichischen Meisterschaft im Paarzeitfahren. Zuvor hatte sich Brigitte bei den Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren am 1. Juni 1996 in Aschach sowie bei den Österr. Bergmeisterschaften am 14. 6. 1996 und bei den Staatsmeisterschaften im Straßenrennen , beide in Haus im Ennstal, jeweils mit Silber "begnügen" müssen.

Auch beim vierten Frohnleitener Radkriterium platzierten sich die Lokalmatadorinnen Brigitte Krebs und Ingrid Dullnig wieder am Stockerl, mussten sich nur Tanja Klein geschlagen geben, im Vorjahr immerhin 13. der Straßen-Weltmeisterschaft.
Die Mannschaftswertung des Österreichischen Radsport-Verbands wurde 1996 bereits zum vierten Mal vom Wiesbauer-Team dominiert. Beim Giro d' Italia Femminile 1996 ersprintete Ingrid Dullnig die beiden besten österreichischen Etappenplatzierungen, während Brigitte Krebs in der Gesamtwertung als beste Österreicherin aufschien.
Nach Hanka Kupfernagel startete bei der Tour de Styrie mit Vera Hohlfeld - unmittelbar da-nach Olympia-Vierte in Atlanta - wieder eine sehr prominente Fahrerin im Wiesbauer-Trikot. Hohlfeld als Gesamt-5. und Brigitte Krebs auf Rang 7 der Gesamtwertung, zum wiederholten Male im Trikot der besten Österreicherin, sorgten für ein exzellentes Mannschaftsergebnis.

Nachdem Brigitte Krebs die Olympiaqualifikation zweimal denkbar knapp verfehlt hatte, wurde sie im Herbst erstmals zur Straßenweltmeisterschaft nach Lugano entsandt, wo sie am 12.10.1996 den 45. Rang erreichte. Die sportlich wohl wertvollste Leistung ihrer Karriere erreichte Brigitte Krebs mit dem 8. Gesamtrang im Weltcup in der 3000 m-Einzelverfolgung auf der Bahn, wodurch sie sich für die Bahn-Weltmeisterschaften in Manchester qualifizierte. Ihr Österr. Rekord von 3:48,26 Minuten blieb seither unerreicht.


1997

- 1. Rang Österreichische Meisterschaft Einzelzeitfahren (B. Krebs)
- 2. Rang Österreichische Meisterschaft Straße (B. Krebs)
- 3. Rang Österreichische Meisterschaft Berg (B. Krebs)
- 7. Rang Tour de Styrie (B. Krebs)

1998

- 1. Rang Österreichische Meisterschaft Einzelzeitfahren (B. Krebs)
- 1. Rang Österreichische Meisterschaft Berg (B. Krebs)
- 2. Rang Österreichische Meisterschaft Straße (B. Krebs)
- 3. Rang Österreichische Meisterschaft Straße (Ingrid Dullnig)

1999

- 3. Rang ÖM Straße Mädchen (Bernadette Schober)

2000

- 1. Rang ÖM Straße Mädchen (Bernadette Schober)
- 1. Rang ÖM Einzelzeitfahren Mädchen (Bernadette Schober

2001

- 2. Rang ÖM Straße Juniorinnen (Bernadette Schober)
- 1. Rang ÖM Einzelzeitfahren Juniorinnen (Bernadette Schober)

2002

- 1. Rang ÖM Straße U 23 (Ilona Gasser)
- 2. Rang ÖM Straße U 23 (Bernadette Schober)
- 1. Rang ÖM Einzelzeitfahren U23 (Bernadette Schober)
- 2. Rang ÖM Einzelzeitfahren U23 (Ilona Gasser)
- 1. Rang ÖM Berg U23 (Bernadette Schober)